Die meisten geniessen sie aber eher, wie Zoodirektor Alex Rübel am Montag zur Nachrichtenagentur «sda» sagte.

Besonders aktiv sind die Tiere tagsüber nicht - sie verlegen ihre Aktivitäten in den frühen morgen und späteren Abend. «Am Mittag ist es schon sehr ruhig», sagte Rübel. Er wisse jedoch von keinem Tier, das eigentliche Probleme habe mit der Hitze. Natürlich bräuchten sie Schatten.

Manche suchen aber durchaus die Sonne: «Unser Löwenmann Radja liegt gern an der Sonne», so Rübel. Auch die Klippschliefer lieben das Sonnenbaden. Und die Sonnenralle - der Name sagt es - breitet die Flügel aus, um so richtig Sonnenwärme zu tanken.

Die Pinguine, welche die Hitze nicht vertragen würden, merken gar nichts davon. Sie sind in der Innenanlage, wo sie es herrlich kalt haben.

Brütend heiss ist es dagegen in der Masoalahalle. Dort ist es stets zwei Grad wärmer als draussen, erklärte Rübel. Zudem ist es feucht, wie es sich für den Regenwald von Madagaskar nun mal gehört. Die Lemuren liegen laut Rübel denn auch «ziemlich in den Bäumen» herum.

Mindestens zweimal in der Woche kommt der Glacéwagen. Der Futtermeister geht dann von Haus zu Haus mit den kalten Delikatessen. Affen und Fischotter, Tapire, Bären und Elefanten, Löwen, Tiger und andere kommen in den Genuss der kalten Köstlichkeiten. Die Tiere können den je zu ihnen passenden Inhalt heraus schlecken: Gemüse, Früchte, Fleisch oder Fisch.

Auf die Besucherzahlen wirkt sich das Sommmerwetter ebenfalls aus. Bei blauem Himmel und heissen Temperaturen gehen die Leute gemäss Rübel eher baden. «Aber sobald es bedeckt ist, kommen sie». So habe man etwa am Wochenende einen grossen Andrang gehabt.