Die Leistungszentren sind von der nationalen und kantonalen Sportförderung abhängig. Dass die Mittel nicht reichen, um alle Ansprüche zu decken, zeigt eine Umfrage des Sportamts des Kantons Zürich, die im Sommer durchgeführt und am Donnerstag veröffentlicht wurde.

Darin heisst es unter anderem, dass rund die Hälfte aller Mitarbeitenden der leistungssportlichen Stützpunkte ehrenamtlich arbeiten. Das obwohl zumindest die Beiträge aus dem kantonalen Sportfonds vor allem für die Anstellung von Trainern verwendet werden muss.

Sponsoren sollen helfen

Die Entlöhnung der Trainer entspricht laut Umfrage häufig nicht den Empfehlungen von Swiss Coach, dem Berufsverband der Trainer im Bereich Leistungs- und Spitzensport in der Schweiz. "In Zukunft müssen sich die Zentren wohl vermehrt mit der Frage auseinandersetzen, wie sie sich für Sponsoren und Gönner attraktiv aufstellen können", heisst es in der Mitteilung des Kantons.

Positiv fällt das Urteil aus über die Zusammenarbeit zwischen den Leistungszentren und den Ausbildungsstätten der Jugendlichen.

Rund 5000 Jugendliche trainieren in den 76 Leistungszentren. 42 Sportarten sind vertreten. Rund ein Zehntel der Nachwuchssportler schafft im Durchschnitt den Sprung in das höchste Kader.