Mit der Aktion solle darauf aufmerksam gemacht werden, dass statt neuer Kampfjets besser in den Service Public investiert würde, schreibt die JUSO Kanton Zürich in einer Medienmitteilung.

So seien beim Kantonsspital, der Universität, dem Hafenkran, dem Bellevue und auf dem Sechseläutenplatz Schilder aufgestellt worden. Sie sollten den Pendler eine Vorstellung davon geben, wie teuer der geplante Kampfjetkauf wäre. Dazu habe die JUSO verschiedene Vergleichsgrössen herangezogen: etwa die gesamte Cobra-Flotte (233 Millionen), die Totalrevision des Kantonsspitals (2.84 Milliarden), der heiss diskutierte Hafenkran (0.6 Millionen), der neue Sechseläutenplatz (27.5 Millionen) und die Abschaffung aller Gebühren der Universität (45 Millionen).

In Bereichen wie öffentlicher Verkehr, Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur fehle Geld, wenn der Gripen gekauft werde, so Co-Präsident Pascal Bührig zur Kampfjetbeschaffung. Er hoffe darauf, dass die Stimmbürger die Vorlage am 18. Mai versenken werden. Beim Gripenkauf gebe es zu viele Unklarheiten. (fwa)