Zürich

Die JUSO Kanton Zürich macht mobil gegen den Kauf des Gripen

Die JUSO Kanton Zürich zeigt, wie teuer der Gripen-Kauf im Vergleich mit dem Sechseläutenplatz wäre.

Die JUSO Kanton Zürich zeigt, wie teuer der Gripen-Kauf im Vergleich mit dem Sechseläutenplatz wäre.

Die JUSO Kanton Zürich befindet sich mitten im Abstimmungskampfe für den 18 Mai: Am Mittwoch stellte sie neben öffentlichen Gebäuden in Zürich Schilder auf, die illustrieren sollen, welche gewaltigen Kosten der Kauf des «Gripen» verursacht.

Mit der Aktion solle darauf aufmerksam gemacht werden, dass statt neuer Kampfjets besser in den Service Public investiert würde, schreibt die JUSO Kanton Zürich in einer Medienmitteilung.

So seien beim Kantonsspital, der Universität, dem Hafenkran, dem Bellevue und auf dem Sechseläutenplatz Schilder aufgestellt worden. Sie sollten den Pendler eine Vorstellung davon geben, wie teuer der geplante Kampfjetkauf wäre. Dazu habe die JUSO verschiedene Vergleichsgrössen herangezogen: etwa die gesamte Cobra-Flotte (233 Millionen), die Totalrevision des Kantonsspitals (2.84 Milliarden), der heiss diskutierte Hafenkran (0.6 Millionen), der neue Sechseläutenplatz (27.5 Millionen) und die Abschaffung aller Gebühren der Universität (45 Millionen).

In Bereichen wie öffentlicher Verkehr, Gesundheitsversorgung, Bildung, Kultur fehle Geld, wenn der Gripen gekauft werde, so Co-Präsident Pascal Bührig zur Kampfjetbeschaffung. Er hoffe darauf, dass die Stimmbürger die Vorlage am 18. Mai versenken werden. Beim Gripenkauf gebe es zu viele Unklarheiten. (fwa)

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