Wahlen 2011/ZH

Die Hälfte der Zürcher Nationalräte aus Zürich und Winterthur

GLP-Präsident Martin Bäumle hat allen Grund zur Freude

GLP-Präsident Martin Bäumle hat allen Grund zur Freude

Die Hälfte der im Kanton Zürich gewählten Nationalräte kommt aus Zürich und Winterthur. In diesen beiden Städten wohnen auch die meisten Frauen der aus 34 Mitgliedern bestehenden Zürcher Nationalratsdelegation.

Aus elf von zwölf Bezirken kommt mindestens ein Nationalrat, keiner mehr aus dem Bezirk Andelfingen, nachdem Ulrich Schlüer abgewählt wurde.

Nicht weniger als drei Nationalräte wohnen in Dübendorf und sind in der Gemeindepolitik aktiv: Stadtpräsident Lothar Ziörjen (BDP), Stadtrat Martin Bäumle (GLP) und Gemeinderat Thomas Maier (GLP). Die weiteren Grünliberalen kommen aus Horgen (Thomas Weibel) und Zürich (Tiana Angelina Moser), die dritte BDP-Vertreterin Rosmarie Quadranti wie ihre Parteikollegen aus dem Bezirk Uster.

Die elf SVP-Nationalratsmitglieder haben ihren Wohnsitz in sieben verschiedenen Bezirken, in Meilen (Christoph Blocher und Christoph Mörgeli), Affoltern (Hans Kaufmann und Toni Bortoluzzi), Winterthur (Jürg Stahl und Natalie Rickli), Hans Egloff (Dietikon), Zürich (Alfred Heer), Pfäffikon (Max Binder), Bülach (Hans Fehr) und Pfäffikon (Bruno Zuppiger).

Die SP-Leute sind hauptsächlich Grossstädter. Daniel Jositsch, Chantal Galladé und Jacqueline Fehr leben in Winterthur, Andreas Gross, Jacqueline Badran und Martin Naef in Zürich und Thomas Hardegger in Rümlang.

Die Freisinnigen Filippo Leutenegger und Doris Fiala vertreten Zürich, Markus Hutter Winterthur und Ruedi Noser den Bezirk Hinwil. Alle drei Grünen sind Stadtzürcher: Bastien Girod, Daniel Vischer und Balthasar Glättli. Die beiden CVP-Frauen wohnen in Zürich (Kathy Riklin) und im Bezirk Meilen (Barbara Schmid-Federer), die EVPlerin Maja Ingold in Winterthur.

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