Zürich
Die Fleischverarbeitung im Schlachthof Zürich darf bis 2029 weiter laufen

Der Schlachthof Zürich kann in den nächsten 17 Jahren weiter betrieben werden. Am Mittwoch teilte der Stradtrat mit, die Betriebsbewilligung würde bis 2029 verlängert. Dieser Beschluss wurde auf einer Strategiestunde gestützt.

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Der Schlachthof Zürich darf weiter betrieben werden. (Symbolbild)

Der Schlachthof Zürich darf weiter betrieben werden. (Symbolbild)

Keystone

Der Standort des Schlachthofes sei für den Grossraum Zürich optimal, heisst es in der Mitteilung. Das hätten die Analyse von Areal, Gebäuden und Betrieben ergeben. Der Schlachthof erfüllt einen wichtigen Versorgungsauftrag. Dies gilt für die Region und das lokale Metzgergewerbe.

Ausserdem ist der Schlachthof insgesamt in einem guten Zustand. Der Betrieb könne die nächsten Jahre weitergeführt werden, wenn einige Erneuerungen und Ersatzinvestitionen zur Verbesserung der Infrastruktur vorgenommen werden. Er bietet rund 500 gewerbliche Arbeitsplätze an.

Keine grossen Investitionen

Von grossen Investitionen werde abgesehen. Diese würden sich nicht rechnen. Laut Stadtrat ist noch offen, ob und in welcher Form die später erstellten Pavillon- und Annexbauten weiter bestehen bleiben sollen. Ab etwa 2030 werde eine Gesamtinstandsetzung notwendig. Diese würde aus heutiger Sicht rund 72 Millionen Franken kosten.

Der Schlachthof Zürich im Hardquartier wurde 1906 eröffnet. Mit einem jährlichen Schlachtvolumen von fast 30 Millionen Kilogramm Fleisch gehört er zu den grössten Schlachtbetrieben der Schweiz. Er wird seit 1985 von der Schlachtbetrieb Zürich AG geführt. Zudem wird er vom Umwelt- und Gesundheitsschutz Zürich (UGZ) verwaltet.