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Die FDP zeigt sich fokussiert

Die Kantonalzürcher FDP setzt unter anderem auf den Slogan «Mehr Freiheit, weniger Bürokratie» und hofft, dass ihr geschlossenes Auftreten honoriert wird.

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Hat gut lachen: Stadt Zürich-Finanzvorstand Martin Vollenwyder (Archiv)

Hat gut lachen: Stadt Zürich-Finanzvorstand Martin Vollenwyder (Archiv)

Keystone

Die Kantonalzürcher FDP setzt unter anderem auf den Slogan «Mehr Freiheit, weniger Bürokratie» und hofft, dass ihr geschlossenes Auftreten honoriert wird. Nicht verzetteln, auf Kernthemen fokussieren. Diese Losung gab die FDP Schweiz vor vier Jahren aus. Auch die Zürcher Kantonalpartei hat sie beherzigt. Ein Nebeneffekt davon: Bezüglich Abstimmungsverhalten war «die Fraktion der FDP diese Legislatur eine der geschlossensten im Kantonsrat», wie Fraktionschef Thomas Vogel gestern ausführte. Er ist überzeugt, dass auch das Hauptziel der Übung erreicht wurde: «Wir sind erkennbarer geworden.»

Die Kernthemen lauten: Standortattraktivität, Bildung/Forschung, Sicherheit, Energie/Umwelt. Punkto Standort wies Parteipräsident Beat Walti darauf hin, dass Zürich auf freisinniges Bestreben hin heute eine Steuerstrategie verfolgt, um gegenüber anderen Kantonen nicht ins Hintertreffen zu geraten. Vize-Fraktionspräsidentin Regine Sauter verwies punkto Bildung unter anderem auf den freisinnigen Anstoss zum erfolgreichen Gegenvorschlag zur «Prima-Initiative». Fordern und fördern, nannte Sauter als richtigen Ansatz
in der Ausländerintegration. Weiter wurden erwähnt: Vorstösse zur Jugendgewalt, der Einsatz für ein Justiz- und Polizeizentrum, die Bestrebungen für verursachergerechte und doch KMU-freundliche Verkehrsabgaben und für weniger bürokratische Hürden bei energetischen Gebäudesanierungen. Die Fraktion umfasst 29Mitglieder. 2007 verlor die Partei ein Prozent Wähleranteil, konnte ihre Sitzzahl aber halten. (tma)