Rechtzeitig zum Sommerferienbeginn zeigten sich die Jungen in der Aussenanlage, wie es im am Mittwoch veröffentlichten Jahresbericht heisst. Zudem herrschte 2011 ideales Zoowetter: Der Frühling war mild, der Sommer schön und der Herbst trocken und warm.

Neben den drei jungen Tigern begeisterten weitere Tierkinder die Besucherinnen und Besucher: vom Eselfohlen Luna, zu den zehn Ferkeln bei den Turopolje-Schweinen bis zum Zwergflusspferd Léconi und dem Kappengibbon Laju.

Auch bei den Gorillas gab es Nachwuchs. Das Gorillababy Libonza wurde aber nach vier Monaten so schwer verletzt, dass der Zoo es einschläfern musste.

Neue Tierarten

Der Zoo Zürich hat zudem neue Tierarten in den Bestand aufgenommen. Der Blattfisch stammt aus den langsam fliessenden Gewässern Amazoniens und besticht durch seine Tarnung. Der Montserrat-Trupial-Vogel ist ursprünglich auf der karibischen Insel Montserrat beheimatet.

Ebenfalls ein Inselbewohner ist das Ouessant-Schaf. Das Zwergschaf von der bretonischen Insel Ouessant ist mit einer Schulterhöhe von 50 Zentimetern das kleinste Schaf der Welt.

Der Zoo hat im vergangenen Jahr einen weiteren Ausbauschritt abgeschlossen: Das Bauprojekt Pantanal wurde im Sommer 2011 fertig. Bereits im Berichtsjahr zogen die Flamingos ein, Eröffnung war im Frühjahr 2012. Zudem erfolgte 2011 der Spatenstich für den Elefantenpark.

Seilbahn von Stettbach zum Zoo

Weiteres wichtiges Projekt ist die Seilbahn von Stettbach zum Zoo. Der Gestaltungsplan ist bewilligt. Zur Zeit würden Einspracheverhandlungen geführt, heisst es weiter.

1,807 Besucherinnen und Besucher zählte der Zoo im Jahr 2011. Nur 2004, im ersten Jahr nach der Eröffnung der Masoala-Halle, waren es mit 1,869 mehr. Der Zoo Zürich schloss das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 186'000 Franken ab.