Kantonswahlen
Die briefliche Stimmabgabe ist sehr beliebt

Mehr als 850'000 Zürcherinnen und Zürcher können am kommenden Sonntag die 180 Mitglieder des Kantonsrats und die sieben Mitglieder des Regierungsrats wählen. Viele Wahlberechtigte haben ihre Stimme bereits per Brief abgegeben.

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Die briefliche Stimmabgabe ist sehr beliebt

Die briefliche Stimmabgabe ist sehr beliebt

Keystone

Die Möglichkeit der brieflichen Stimmabgabe wird rege genutzt. In der Stadt Zürich sind bis Freitagmittag rund 64'000 Wahlcouverts eingegangen. Das entspricht rund 29 Prozent aller Stimmrechtsausweise, wie Beat Gähwiler, Leiter der Kanzleidienste in Zürich, auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA sagte.

Bei den Kantonswahlen vor vier Jahren waren es zur gleichen Zeit rund 26 Prozent. Insgesamt rechnet Gähwiler mit einer ähnlich hohen Wahlbeteiligung wie 2007. Je nach Wahlkreis betrage sie in der Stadt Zürich zwischen 28 und 40 Prozent.

In Winterthur lagen am Freitag bereits rund 19'200 Wahlcouverts vor, sagte der stellvertretende Stadtschreiber Walter Bosshard. Somit haben rund 30 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme brieflich abgegeben. Das sind ähnlich viele wie 2007.

Rund 6000 Wahlcouverts sind in der Stadt Uster bis Freitagmittag schon eingegangen, wie der stellvertretende Stadtschreiber Jörg Schweiter sagte. Auch hier liegt der Anteil der Briefwählerinnen und -wähler, mit rund 35 Prozent, etwa so hoch wie bei den kantonalen Wahlen vor vier Jahren.

Am Sonntag kümmern sich hinter den Kulissen mehrere tausend Personen darum, dass alles reibungslos läuft. Allein in der Stadt Zürich sind mehr als 2000 Helferinnen und Helfer im Einsatz.