Dübendorf

Die Bilanz für 2013 fällt in Dübendorf schlechter aus als veranschlagt

Dübendorf hat sich beim Budget verrechnet.jpg

Dübendorf hat sich beim Budget verrechnet.jpg

Die Stadt Dübendorf schreibt nach drei Jahren mit Überschüssen erstmals wieder rote Zahlen. Die Rechnung 2013 schliesst mit einem Defizit von 2,3 Millionen Franken, wie die Stadt am Mittwoch mitteilte. Budgetiert war ein Minus von 0,8 Millionen.

In den letzten zehn Jahren fiel das Ergebnis stets besser aus als veranschlagt, dieses Mal war es nun um fast 1,5 Millionen Franken schlechter.

Während in den Vorjahren die Steuern stets reichlicher flossen als budgetiert, gab es für 2013 laut Mitteilung "eine Punktlandung". Die effektiven Steuereinnahmen (76,3 Millionen Franken) verfehlten die Annahme im Budget lediglich um 51'000 Franken. Dem Aufwand von rund 153 Millionen Franken stand ein Ertrag von etwa 151 Millionen Franken gegenüber.

Die Nettoinvestitionen lagen mit 14,6 Millionen Franken deutlich über dem Durchschnitt der letzten Jahre von 8,5 Millionen. Die budgetierten 16,4 Millionen Franken wurden zu 89 Prozent ausgeschöpft.

Das Eigenkapital reduzierte sich auf 76,4 Millionen Franken. Der Cashflow von 7,3 Millionen trug dazu bei, dass das Nettovermögen lediglich um 3 Millionen auf 48,2 Millionen Franken abnahm. Die Rechnung weist mit 41 Millionen Franken eine überdurchschnittlich hohe Liquidität aus. Die Ausgangslage für die Finanzierung von anstehenden Investitionen sei "nach wie vor sehr gut", schreibt der Stadtrat. (sda)

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1