Zürich
Die Beschlüsse des Kantonsrats vom Montag

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Der Zürcher Kantonsrat hat einige Entscheidungen getroffen. (Archivbild)

Der Zürcher Kantonsrat hat einige Entscheidungen getroffen. (Archivbild)

KEYSTONE/STEFFEN SCHMIDT

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag:

Brigitte Röösli (SP) und Ueli Bamert (SVP) in den Rat aufgenommen. Die 54-jährige Röösli aus Illnau-Effretikon ersetzt Fabian Molina, der im März in den Nationalrat nachgerückt ist. Der 38-jährige Bamert aus Zürich nimmt anstelle des ausgetretenen Ernst Bachmann im Parlament Einsitz.

diskussionslos ein dringliches Postulat von CVP, SVP und Grüne mit dem Titel "Rettungsplan für die landwirtschaftliche Forschung im Kanton Zürich" überwiesen. Mit dem Vorstoss soll sich der Kanton Zürich beim Bund dafür einsetzen, dass dieser die Forschungsanstalt Agrocope nicht in Posieux (FR) zentralisiert, sondern die Forschungsanlagen Zürich Reckenholz und Wädenswil belässt. Der Regierungsrat muss innert eines Jahres einen Bericht vorlegen.

die Rechnung und den Geschäftsbericht der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) für das Geschäftsjahr 2016/2017 mit 167 Ja- zu 0 Nein-Stimmen bei 2 Enthaltungen genehmigt.

mit 167 Ja- zu 1 Nein-Stimme die Jahresrechnung 2017 und den 148. Geschäftsbericht der Zürcher Kantonalbank (ZKB) genehmigt.

eine Parlamentarische Initiative der Grünen mit 75 Stimmen vorläufig unterstützt. Diese verlangt, dass neu ein Bezirksgericht in erster Instanz über Beschwerden gegen Entscheide der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörden (Kesb) entscheiden soll - und nicht mehr wie bis anhin die in den Augen der Initianten fachlich überforderten Bezirksräte. Die zuständige Kantonsratskommission wird die Initiative nun beraten und später dem Kantonsrat zur definitiven Beschlussfassung vorlegen.

ein Postulat von FDP, SVP und CVP mit dem Titel "Switzerland Innovation Park Zürich" diskussionslos an die Regierung überwiesen.