Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag:

- Jürg Trachsel (SVP, Richterswil) als Mitglied der Aufsichtskommission für Bildung und Gesundheit gewählt. Er tritt die Nachfolge des aus der Kommission ausgetretenen Ernst Bachmann (Zürich) an.

- ein SP-Postulat, das Seezonen als Alternative zum beschossenen Schiffzuschlag verlangt, mit 109 Stimmen als dringlich erklärt. Der Regierungsrat hat nun fünf Wochen Zeit, eine Stellungnahme zu verfassen.

- das Gesetz über die Organisation des Regierungsrates und der kantonalen Verwaltung (OG RR) in erster Lesung durchberaten. Die Regierungsräte sollen künftig ihre Interessenbindung offenlegen. Die Schlussabstimmung findet in etwa vier Wochen statt.

- einen Gesetzesentwurf für eine periodische Publikationspflicht aller Informationen über externe Aufträge mit 132 gegen 5 Stimmen bei 6 Enthaltungen abgelehnt. Der Regierungsrat selber hatte die Ablehnung beantragt.

- ein EVP-Postulat, das grünes Licht für die Feuerwehr anregte, mit 120 gegen 49 Stimmen bei 3 Enthaltungen nicht überwiesen. Einsatzkräfte sollten im Ernstfalleinsatz mit ihrem Privatauto schneller zum Feuerwehrlokal gelangen.

- eine Interpellation zu den Auswirkungen der IV-Revision auf die Sozialhilfe diskutiert.

- ein Postulat von SVP und FDP zu den zusätzlichen Kosten der Eichmeister mit 164 gegen 7 Stimmen überwiesen. Den Eichmeistern wird vorgeworfen, zum Teil überrissene Gebühren zu erheben.

- eine Interpellation zur Manipulation von Abgaswerten und ungerechtfertigten Vergünstigungen bei der kantonalen Verkehrssteuer diskutiert.