Mobimo-Tower
Die Aussicht über Downtown Zürich ist «phänomenal»

Der neueröffnete Mobimo-Tower im Kreis 5 ist luxuriös, bietet aber eine sensationelle Aussicht weit über die Stadtgrenzen hinweg. Das Hotel wird schon am Montag eröffnet, der Rest folgt in den nächsten Wochen.

Alfred Borter
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 Blick aus einer Eigentumswohnung. Alle Fotos: Alessandro Della Bella
10 Bilder
 Blick in den Fitnessraum im Mobimo Tower.
 Blick in eine Hotel Suite.
 Blick in die Hotel Lobby.
 Blick in die Executive Lounge.
 Blick in eine abgetrennte Weinstube.
Mobimo Tower
 Blick aus der Sauna.
 Blick in den Speisesaal.
 24 Stockwerke Luxus - Der Zürcher Mobimo Tower.

Blick aus einer Eigentumswohnung. Alle Fotos: Alessandro Della Bella

Keystone

Schon der schwarze Maybach vor dem Eingang zum Mobimo Tower macht klar: Hier sind die Gutbetuchten in ihrem Element. Der Eindruck bestätigt sich, sobald man den Eingangsbereich des Hotels Renaissance betreten hat, und Christoph Caviezel, CEO der Mobimo-Gruppe, unterstrich denn auch bei der Präsentation des eben fertiggestellten 23-geschossigen Gebäudes, in das man 250 Millionen Franken investiert hat, dass man keine Kosten gescheut hat, um ein «klassisches, edles, wertvolles, nachhaltiges Werk» zu schaffen, welches sich auch noch in 30 oder 50 Jahren als wertbeständig bewähren werde. «Wir sind stolz auf unseren Tower», erklärte er.

Aussicht atemberaubend

Man wird das vom Basler Architekten Roger Diener entworfene Haus nun sukzessive in Betrieb nehmen. Die ersten Hotelgäste werden am kommenden Montag erwartet. Vom 3. bis zum 15. Geschoss stehen ihnen 300 Zimmer zur Verfügung. 24 davon sind Suiten mit allem Drum und Dran, die exklusivste verfügt auch über einen Whirlpool und eine Kichenette.

Natürlich ist die Aussicht atemberaubend. Das hat seinen Preis: Die Presidential Suite mit ihren 123 Quadratmeter Fläche kostet knapp 3000 Franken pro Nacht, wie von Stephanie Steinmann von der SV Group, die als Hotelmieterin und Franchisenehmerin von Marriott international auftritt, zu erfahren war. Allerdings gibt es auch Hotelzimmer zu rund 400 Franken, in der Anfangsphase gibt es einen günstigeren Einführungspreis. Attraktiv sind auch die Konferenzräume. Im September ist das Hotel bereits ausgebucht. Philippe Echenard, CEO der SV Group, zeigte sich überzeugt: «Wir werden einen tollen Start haben.»

Zwei Drittel schon verkauft

In den obersten neun Geschossen sind 53 Eigentumswohnungen in unterschiedlicher Grösse entstanden, sie kosten zwischen einer und sieben Millionen. Wie Mobimo-Projektmanager Marc Pointet erklärte, sind zwei Drittel der Wohnungen bereits verkauft, und zwar zu seinem Erstaunen bisher ausschliesslich an Schweizer. Diese schätzten es besonders, dass das Wohnen mit dem Service des Hotels verbunden werden kann: Man kann etwa die Dienste der Laundry in Anspruch nehmen, wenn man sein Hemd gewaschen haben möchte. Bezogen werden die Wohnungen ab Oktober.

Die Umgebung ist zum Teil noch eine Baustelle; Mobimo selber baut in mehreren Etappen Wohnhäuser mit 250 Wohnungen, die teils als Eigentum verkauft, teils aber auch in Miete angeboten werden sollen und ab Ende 2011 bezogen werden können.

Ausserdem will man bis zur offiziellen Inbetriebnahme des Hauses die letzten Kinderkrankheiten ausgemerzt haben: Noch brauche es einige Anläufe, bis die Projektionsanlage zufriedenstellend funktioniere.