Mit der ZAS werden Schutz & Rettung, Regionalwachen und die Notfallstationen der Spitäler entlastet, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte.

Von März 2010 bis Ende Februar 2011 haben 603 Personen ihren Rausch in der ZAS ausgeschlafen. Pro Wochenende werden durchschnittlich zwölf Personen eingeliefert, 88 Prozent davon sind Männer. Kostenlos ist das ZAS für die Benutzer nicht. Je nach Aufenthaltsdauer müssen sie 600 bis 950 Franken bezahlen.

Geplant ist, die ZAS mit dem Vermittlungs- und Rückführungszentrum (VRZ) zusammenzulegen. Die Einrichtung für Drogenabhängige ist zurzeit in der Kaserne untergebracht. Allerdings konnten bislang keine geeigneten Räume gefunden werden, schreibt der Stadtrat. Eine Machbarkeitsstudie musste aufgrund des Notbudgets zurückgestellt werden.