In Wetzikon setzte sich Ruedi Rüfenacht (EVP) im Kampf ums Stadtpräsidentenamt gegen Heinrich Vettiger (SVP) klar durch. Rüfenacht ist der erste Stadtpräsident in der Geschichte Wetzikons. In Wetzikon wurde am 30. März erstmals ein Gemeindeparlament gewählt. Dieses löst die Gemeindeversammlung ab.

In Opfikon zieht Marc-André Senti (SP) als siebtes und letztes Mitglied in den Stadtrat ein. Mit Senti kehrt die SP erstmals seit 1989 wieder in den Stadtrat zurück.

In Uster erobert Werner Egli (SVP) das Stadtpräsidium. Barbara Thalmann (SP) gelang es nicht, das Präsidium ihres zurückgetretenen Parteikollegen Martin Bornhauser zu verteidigen.

Dennoch konnte die SP einen Erfolg verbuchen. Patricia Bernet setzte sich in der Wahl als Präsidentin der Primarschulpflege gegen Claudia Bekier (SVP) durch, und nimmt damit Einsitz im Stadtrat.
Stadtratswahlen: Sitzgewinne für SVP und FDP

In den 13 Städten gab es bei den Stadtratswahlen insgesamt Sitzgewinne für SVP und FDP. Die SVP legte in Winterthur, Dietikon und Wetzikon je um ein Mandat zu. Die FDP machte in Zürich, Kloten, Wädenswil und Bülach je einen Sitzgewinn, verlor aber in Wetzikon ein Mandat.

Die CVP büsste in Dietikon und Wädenswil je einen Sitz ein, gewann aber in Schlieren einen und in Adliswil zwei dazu. Die SP verlor in Winterthur einen Sitz und in Adliswil zwei. In Uster verteidigte die Partei ihren dritten Sitz, in Opfikon kehrte sie erstmals seit 1989 wieder in den Stadtrat zurückzukehren.

Sitzverluste verzeichneten die Grünen (Zürich), die EVP (Schlieren und Opfikon) und die BDP (Dübendorf). Ferner sind zwei Parteilose weniger in den Stadträten vertreten. (sda)