Insgesamt ereigneten sich 199 Unfälle mit Bus oder Tram, bei denen Personen verletzt wurden. Im gleichen Zeitrum im Jahr 2014 waren es 253 und 2013 waren es 221.

Wie im Vorjahr ereigneten sich zwei Unfälle mit tödlichem Ausgang: Im Januar stürzte eine 84-jährige Passagierin, weil eine Tramführerin eine Vollbremsung einleiten musste. Die Frau verletzte sich so schwer, dass sie einige Tage später starb.

Im April fiel eine 29-Jährige an der Haltestelle aus einem Tram. Dabei zog sie sich tödliche Kopfverletzungen zu.

Insgesamt haben die VBZ 762 "Schadenereignisse" registriert, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Statistik hervorgeht. Das sind 6 Prozent weniger als 2014.

Praktisch keine Veränderung gab es bei den Unfällen beim Ein- und Aussteigen sowie bei den "sonstigen Schadensfällen". Das sind unter anderem Manöverschäden in Depots oder Garagen oder Sachschäden bei Drittpersonen.

Die Zahl der böswilligen Beschädigungen ist dagegen von 43 auf 59 angestiegen. Die Zahl der Kollision mit anderen Fahrzeugen blieb mit 354 genau gleich hoch wie im Vorjahreszeitraum.

Mit ihrer 2013 lancierten Präventionskampagne setzen die VBZ ihre Priorität bei der Reduktion der Stoppunfälle. Das sind Unfälle, die sich ereignen, weil beispielsweise wegen eines anderen Verkehrsteilnehmers ein Notstopp eingeleitet werden muss. Unter anderem bietet die VBZ spezielle Sicherheits-Trainings an. Bereits 400 Personen haben diese absolviert.

Im ersten Halbjahr verzeichnet die Statistik 70 Stoppunfälle. Im Vorjahreszeitraum waren es 112.