Insgesamt verzeichnete die Tourismusregion Zürich 3,7 Prozent mehr Übernachtungen als im Vergleichshalbjahr - deutlich mehr als die gesamtschweizerische Zunahme von 1,2 Prozent, wie Zürich Tourismus am Montag mitteilte. Die Zahl der Logiernächte lag bei knapp 2,6 Millionen.

Am meisten Gäste stiegen in der so genannten «Subregion Zürich» ab - Stadt Zürich, Flughafenregion und Limmattal. Mit 430'000 Übernachtungen (+3,3 Prozent) machten die Besucherinnen und Besucher aus anderen Gegenden der Schweiz den grössten Anteil aus.

Von den ausländischen Gästen kamen nach wie vor die meisten aus Deutschland. Sie übernachteten 253'600 mal in der Subregion Zürich, was einem Plus von 1,5 Prozent entspricht.

Besonders stark ziehen die Besucherzahlen aus den so genannten BRIC-Staaten - Brasilien, Russland, Indien und China - an, wie es in der Mitteilung heisst. Die Zahlen sind hier aber alle noch fünfstellig.

Reisende aus Brasilien buchten 27'300 Nächte (+2,7 Prozent), Russen übernachteten 58'000 mal in der Subregion Zürich - ein Plus von 11 Prozent. Ebenso gross war der Zuwachs von Gästen aus Indien (70'200 Übernachtungen). Die Übernachtungszahlen von Besuchern aus China schnellten gar um 14,9 Prozent auf 65'000 hinauf. Gäste aus den Golfstaaten verbrachten 35'000 Nächte (+6,9 Prozent) in der Region.

Rückläufig dagegen waren die Zahlen der Besucher aus Grossbritannien (119'500/-0,8 Prozent) und Frankreich (50'500/-3,2 Prozent), wie die Statistik von Zürich Tourismus ausweist.

Durchschnittlich waren die Hotelbetten an gut zwei von drei Nächten belegt: Die Auslastung lag laut Mitteilung bei über 66 Prozent. Im Spitzenmonat Juni kamen die Zimmermädchen kaum nach mit Betten neu beziehen: In den 3- und 4-Stern-Hotels lag die Auslastung bei gut 84 Prozent.