Schiffsunglück
Der Tote der «Norman Atlantic» lebte in Zürich

Das Schiffsunglück in der Adria hat bisher einen Toten gefordert. Der Grieche starb, als er von Bord gehen wollte. Er soll in Zürich gelebt haben.

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Einsatzkräfte retten Passagiere von der Fähre.

Einsatzkräfte retten Passagiere von der Fähre.

Keystone

Beim Schiffsunglück in der Adria ist bisher eine Person ums Leben gekommen. Es handelt sich dabei anscheinend um einen Griechen, der in Zürich lebte. Dies berichtet «Blick.ch» unter Berufung auf das griechische Onlineportal protothema.gr. Der 67-Jährige soll sich ferienhalber in Griechenland aufgehalten haben und wollte an Neujahr wieder in der Schweiz sein, um die Tage mit seinen Kindern zu verbringen.

Die Fähre der griechischen Anek Lines war auf dem Weg von Patras in Griechenland nach Ancona in Italien, als am frühen Sonntagmorgen nordwestlich der Insel Korfu vermutlich auf dem Autodeck ein Feuer ausbrach. Das Schiff trieb anschliessend manövrierunfähig zwischen der italienischen und albanischen Küste. 478 Menschen waren insgesamt an Bord. Sturm und hohe Wellen hatten den Hilfseinsatz erschwert.