Nun wird geprüft, ob Private für die Umgestaltung der Hafenanlage aufkommen. Kosten soll sie 90 Millionen Franken.

Auf Grundlage des Leitbilds Seebecken wurde vor gut zwei Jahren von Stadt- und Regierungsrat der Masterplan «Entwicklungsplanung Marina Tiefenbrunnen» verabschiedet. Dieser sieht vor, den Raum Tiefenbrunnen attraktiver zu gestalten und vermehrt öffentlich zu nutzen.

«Marina Tiefenbrunnen» umfasst neben dem rein funktionalen Hafen mit Wassersportzentrum weitere Aufwertungsmassnahmen wie verbreiterte Molen, eine erweiterte Parkanlage und gastronomische Angebote sowie einen allfälligen Neubau der Wasserschutzpolizei.

Im Jahr 2012 wurden vertiefte Abklärungen vorgenommen und der Masterplan überarbeitet. Die Stadt kommt nun zum Schluss, dass das Unterfangen für sie momentan nicht finanzierbar ist, wie sie am Dienstag mitteilte.

Der Stadtrat sei aber grundsätzlich und unter Auflagen bereit, die Realisierung und den Betrieb einer Marina mit Wassersportzentrum im Tiefenbrunnen durch Private zu prüfen, heisst es weiter. Die betroffenen Sportvereine, allen voran die Zürcher Segelclubs, hätten ihre Bereitschaft zu einer finanziellen Beteiligung am Projekt zugesichert.

In einem nächsten Schritt werden nun die Bedingungen und Auflagen für eine Abgabe an Private im Detail ausgearbeitet. Die Vergabe des Projekts an Private würde dem öffentlichen Vergaberecht unterstehen.