Spitalneubau

Der Rohbau des neuen Triemli-Bettenhauses steht

Die Bauarbeiten am neuen Bettenhaus des Stadtspitals Triemli haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. wal

Die Bauarbeiten am neuen Bettenhaus des Stadtspitals Triemli haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. wal

Die Bauarbeiten am neuen Bettenhaus des Stadtspitals Triemli haben ein wichtiges Etappenziel erreicht. Der Rohbau des 14 Etagen hohen Gebäudes ist fertiggestellt. Im Beisein der Stadträte André Odermatt und Claudia Nielsen ist heute die «Aufrichte» gefeiert worden.

Das neue Bettenhaus entsteht einen Steinwurf vom bestehenden Triemli-Hochhaus entfernt. Der Spitalbetrieb im Altbau aus dem Jahr 1970 geht während der ganzen Bauzeit weiter.

Im jetzt fertiggestellten Rohbau entstehe ein topmodernes, kompaktes neues Bettenhaus, teilte das städtische Hochbaudepartement mit. Dieses sei so konzipiert, dass das Triemli «auch in Zukunft und unter veränderten ökonomischen Bedingungen» seine jährlich über 110'000 Patientinnen und Patienten gut umsorgen könne.

Im Unterschied zum alten Hauptgebäude ist die bauliche Struktur des Neubaus im Innern flexibel. Damit lasse er sich der zukünftigen technischen, medizinischen und pflegerischen Entwicklung anpassen.

2000-Watt-Ziel wird 2050 erreicht

Das neue Bettenhaus soll Minergie-P-Eco-Standard erreichen, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Gelingt es, die Vorgaben einzuhalten, kann der heutige Energieverbrauch bis 2020 halbiert und bis 2050 auf einen Fünftel gesenkt werden. Ab diesem Datum kann das Stadtspital dann gemäss den Zielen der 2000-Watt-Gesellschaft betrieben werden.

Für den Bau des Bettenhauses haben die Zürcher Stimmberechtigten im November 2007 einen Kredit von 290 Millionen Franken bewilligt. Läuft alles nach Plan, kann das Bettenhaus 2015 eingeweiht werden.

Danach wird das bestehende Bettenhaus bis etwa 2021 saniert. Im weitherum sichtbaren Gebäude werden künftig jene Bereiche untergebracht, die heute in den umliegenden Personalhäusern und anderen Gebäuden angesiedelt sind. Die nicht mehr benötigten Personalhäuser werden dann abgebrochen.

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