Zürich
Der Regierungsrat ist für die Fusion von Sternenberg und Bauma

Der Zürcher Regierungsrat beantragt dem Kantonsrat, dem Zusammenschluss der beiden Oberländer Gemeinden Sternenberg und Bauma zuzustimmen. Die Stimmbeteiligten der beiden Dörfer haben im vergangenen November deutlich Ja gesagt zum Fusionsvertrag.

Merken
Drucken
Teilen
Der Regierungsrat befürwortet die Fusion der beiden Gemeinden im Oberland.

Der Regierungsrat befürwortet die Fusion der beiden Gemeinden im Oberland.

Keystone

Der Zusammenschluss ist auf Januar 2015 geplant.

Er habe den Fusionsvertrag im Einzelnen geprüft und sei zum Schluss gelangt, dass der Zusammenschluss im kantonalen Interesse liege, heisst es im am Donnerstag veröffentlichten Beschluss des Regierungsrats. Das Projekt stehe im Einklang mit den politischen und rechtlichen Vorgaben des Kantons zu Gemeindefusionen.

Mit der Fusion entstünden wesentlich vereinfachte Strukturen, heisst es weiter. Die neue Gemeinde sei in der Lage, ihre Aufgaben selbständig zu erfüllen und ihrer Bevölkerung zeitgemässe Dienstleistungen zu bieten. Der Regierungsrat sieht darin auch ein Potenzial zur Stärkung der Entwicklungsmöglichkeiten im oberen Tösstal.

Die neue Gemeinde wird Bauma heissen und auch das Ortswappen des heutigen Bauma tragen. Vereine und Privatpersonen dürfen gemäss Vertrag aber weiterhin das Sternenberger Wappen benutzen. Das kleinere Sternenberg profitiert von der Fusion finanziell. So müssen die Sternenberger künftig weniger Steuern zahlen.

Die gemeinsame Gemeindeverwaltung hat ihren Sitz in Bauma, aber auch Sternenberger können Behörden-Mitglieder sein. Nach wie vor verfügen beide Vertragsgemeinden über einen Friedhof, und auch eine Abfallsammelstelle wird in Sternenberg weiter betrieben.

Der Kanton unterstützt die Fusion mit 3,5 Millionen Franken. Vom Zusammenschluss betroffen sind die politische und die Schulgemeinde, die Kirchgemeinden sind vorderhand nicht einbezogen. Genehmigt der Kantonsrat die Fusion, kann sie auf Anfang 2015 vollzogen werden. (sda)