Silvesterlauf
Der Laufspass hielt dem Wetter stand

Zum 40. Jubiläum verzeichnete das Rennen in Zürich einen neuen Anmelderekord und überraschte die Zuschauer mit einem Ausscheidungsrennen bei den Elite-Läufern.

Lina Giusto
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undefined Zuschauert feuern Läufer beim 40. Silvesterlauf an.
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undefined Schon seit 40 Jahren findet der Silversterlauf in Zürich statt.
undefined Tadesse Abraham gewinnt die Kategorie Elite Maenner
undefined Betty Chepkwony aus Kenia gewinnt die Kategorie Elite Frauen.
SCHWEIZ ZUERICH SILVESTERLAUF 2016 EineTeilnehmerin in der Kategorie Premium
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Silvesterlauf 2016
undefined Teilnehmer der Kategorie Mutter/Kind/ Vater/Kind
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undefined Teilnehmer der Kategorie U16, während dem 40. Jubiläum des Zürcher Silvesterlaufs, am Sonntag, 11. Dezember 2016 in Zürich.

undefined Zuschauert feuern Läufer beim 40. Silvesterlauf an.

(KEYSTONE/Nick Soland)

Der 40. Zürcher Silvesterlauf verzeichnete an seinem Jubiläum mit über 24 000 Läufern einen neue Anmelderekord. Sportbegeisterte aus 105 Ländern kamen gestern in Zürich an den Start. Weder Kleinkinder mit ihren Eltern, noch die 82-jährigen Senioren liessen sich vom leichten Regen den Laufspass verderben. Auch die Stimmung bei den Zuschauern liess sich vom Wetter nicht trüben.

Die Organisatoren des Silvesterlaufs überraschten zudem mit einer Änderung des Laufmodus bei den Elite-Athleten. Nach dem Start am Limmatquai liefen die Läufer um das Fraumünster und das Stadthaus. Alle zwei Runden mussten sie Zwischensprints absolvieren, nach denen die jeweils letztplatzierten Läufer von einer Jury aus dem Rennen genommen wurden. Nach rund fünf Kilometern machten die Laufbegeisterten den Tagessieg dann unter sich aus. Durch die Änderung bekamen die Zuschauer die Läufer häufiger zu sehen. Auch gewann das Rennen durch die Ausscheidungen an Spannung.

Bei den Elitemännern siegte zum dritten Mal der Genfer Tadesse Abraham. Neben ihm liefen der Eritreer Simon Tesfay und die beiden Kenianer Patrick Ereng und Bernard Matheka, sowie der Schweizer Julien Lyon an der Spitze. Der neue Modus sorgte auch bei den Elitefrauen für Spannung. Die Deutsche Diana Sujew führte bis zwei Runden vor Schluss zusammen mit der Kenianerin Betty Chepkwony die Spitze an, musste aber wegen Seitenstechen und einem Missverständnis mit er Jury den Sieg Chepkwony überlassen.