Zürich

Der Kanton Zürich will wirtschaftlich enger mit China zusammenarbeiten

Chongqing, China.JPG

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Der Kanton Zürich vertieft seine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit China. Im Rahmen einer Reise sollen die Partnerschaft mit der Millionenstadt Chongqing konkretisiert und ein Partnerschaftsabkommen mit der Provinz Guangdong unterzeichnet werden.

Die Zürcher Delegation reist in der kommenden Woche unter der Leitung von Volkswirtschaftsdirektor Ernst Stocker (SVP) nach China. Mit dabei sind nebst Fachleuten der kantonalen Verwaltung auch verschiedene Personen aus der Privatwirtschaft sowie von Bildungs- und Forschungsinstitutionen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte.

Damit Schweizer Firmen in China Fuss fassen könnten, seien Kontakte auf Regierungsebene eine wichtige Voraussetzung. Der Kanton Zürich fungiere im Rahmen seiner Wirtschaftspolitik als Türöffner, schreibt der Regierungsrat. Auf dem Programm der Reise stehen unter anderem Kontakte mit Vertretern von chinesischen Banken.

An einem Symposium werden verschiedene Zürcher Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung zum Thema nachhaltige Stadtentwicklung referieren. Die Stadt Chongqing möchte einen Stadtteil nach dem Konzept "Smart-City" entwickeln, wobei der Kanton Zürich sein Know-how beitragen soll.

Mit dem Partnerschaftsabkommen mit der Provinz Guangdong soll die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Handel, umweltfreundliche Industrien, Wissenschaft und Bildung vertieft werden. Der Kanton erhofft sich dadurch eine Intensivierung der Kontakte zwischen chinesischen und Zürcher Firmen.

Chongqing liegt im Südwesten Chinas. Flächenmässig entspricht die ganze Metropole Chongqing der Grösse von Österreich. Mit rund 30 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern gilt Chongqing als grösste Metropole der Welt. Guangdong ist mit über 104 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Provinz Chinas. (sda)

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