Wiedereingliederung

Der Kanton lässt nun auch Ausgesteuerte ins Arbeitslosen-Programm

Wer nach Beginn der Arbeitslosigkeit auf eigene Faust eine Stelle sucht und sich nicht sofort bei der Arbeitslosenversicherung meldet, wird benachteiligt (Symbolbild)

Wer nach Beginn der Arbeitslosigkeit auf eigene Faust eine Stelle sucht und sich nicht sofort bei der Arbeitslosenversicherung meldet, wird benachteiligt (Symbolbild)

In Zukunft können im Kanton Zürich auch Ausgesteuerte an Wiedereingliederungsprogrammen für Arbeitslose teilnehmen. Der Kantonsrat hat am Montag eine entsprechende Änderung im Arbeitslosengesetz beschlossen.

Bis jetzt wurden nur Arbeitslose zu subventionierten Wiedereingliederungsprogrammen zugelassen - nicht aber Sozialhilfebezüger. Nun können auch sie an den Kursen teilnehmen und so vielleicht die Rückkehr ins Erwerbsleben schaffen.

Abklärung durch IIZ

Um mitmachen zu können, müssen die Sozialhilfeempfänger aber zumindest «teilweise erwerbsfähig» sein. Ob dies jemand ist, klären die zuständigen Gemeindeorgane und die so genannte IIZ (Interinstitutionelle Zusammenarbeit) ab.

Bei der IIZ handelt es sich um Koordinatoren des Amtes für Wirtschaft und Arbeit, die nebst der Erwerbsfähigkeits-Abklärung auch entscheiden, welches Weiterbildungs- oder Beschäftigungsprogramm geeignet ist.  (sda)

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