Mit Ja-Stimmen-Anteilen von 90,9 Prozent (Hofstetten) und 70,6 (Elgg) haben sich die Stimmberechtigten der beiden Gemeinden im Januar deutlich für die Fusion ihrer politischen Gemeinden ausgesprochen.

Der Regierungsrat begrüsst den Zusammenschluss, wie er am Donnerstag mitteilte. Seiner Ansicht nach entsteht eine geografisch zweckmässig abgegrenzte Gemeinde mit einer Fläche von 24,4 km2 und rund 4700 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die erweiterte Gemeinde trägt den Namen Elgg, wo sich auch der Sitz der künftigen Gemeindeverwaltung befindet. Bereits im Jahr 2016 hatte der Regierungsrat den beiden Gemeinden zugesichert, den Zusammenschluss mit gesamthaft 2,35 Millionen Franken zu unterstützen.

Die Gemeinden hatten mehr Geld erhofft. Im vergangenen Oktober wies der Regierungsrat jedoch darauf hin, dass es nicht zu den Aufgaben des Kantons gehöre, jede finanzielle Mehrbelastung aufzufangen, die im Zusammenhang mit einem Gemeindezusammenschluss auftreten kann. Er leiste zwar Beiträge, übernehme aber nicht alle Kosten.