Der Zürcher Kantonsrat hatte Anfang Juli entschieden, dass der Aabach in Uster im Abschnitt Zellweger-Wehr bis zur Brücke Weiherallee ausgebaut und hochwassersicher gemacht werden kann. Dafür bewilligte er einen Kredit von 3 Millionen Franken.

Weil dafür Ufergehölz gerodet werden müsste, reichten Naturschützer eine Stimmrechtsbeschwerde dagegen ein. Das Bundesgericht will aber nicht darauf eintreten, wie aus dem Entscheid vom Freitag hervorgeht. Die Beschwerde sei zu spät eingereicht worden.

Der Kantonsratsbeschluss sei am 15. Juli im Amtsblatt publiziert worden, schreibt das Bundesgericht. Die Beschwerdeführer hätten ihre Einsprache aber erst am 12. September der Post übergeben. Somit sei die 30 Tage dauernde Rekursfrist nicht eingehalten worden. Die Naturschützer müssen nun die Gerichtskosten von 500 Franken zahlen.