Zürich

Den Festspielen Zürich geht das Geld aus — Festspiele 2020 werden die letzten sein

Dass die Finanzierung der Festspiele Schwächen hat, ist seit Jahren bekannt. (Archivbild)

Dass die Finanzierung der Festspiele Schwächen hat, ist seit Jahren bekannt. (Archivbild)

Die Festspiele Zürich 2020, die vom 5. bis 28. Juni stattfinden, werden die letzten sein. Der Stiftungsrat der Zürcher Festspielstiftung hat beschlossen, diese per 31. Dezember 2020 aufzulösen, wie er am Mittwoch mitteilte. Es sei nicht gelungen, die Finanzierung langfristig zu sichern.

Gegenwärtig sind die Festspiele Zürich ein spartenübergreifendes «Volksfest der Künste», das während drei Wochen im Juni stattfindet. In diesem Jahr heisst der Titel «Die 20er Jahre. Rausch des Jetzt». Neben den vier Gründungspartnern Opernhaus, Kunsthaus, Schauspielhaus und Tonhalle sind jeweils weitere Kulturinstitutionen von Stadt und Kanton beteiligt.

Dass die Finanzierung der Festspiele Schwächen hat, ist seit Jahren bekannt. 2013 lehnte das Zürcher Gemeindeparlament eine Erhöhung der städtischen Beiträge von 300'000 Franken auf 500'000 Franken ab. Der Kanton unterstützt die Festspiele mit 1,1 Millionen Franken jährlich. 2015 beschloss der Stiftungsrat, die Festspiele künftig alle zwei Jahre auszurichten.

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