Dem stellten die Demonstranten ihre eigenen Parolen entgegen: «Mehr als 60 Prozent Rassisten beim ‹Blick›», war auf einem Plakat zu lesen. Chefredaktor Peter Röthlisberger konnte die Demonstranten beruhigen, indem er sich für die «irreführende und unwahre Schlagzeile» entschuldigte.

Die Demonstranten waren damit aber nicht zufrieden. Sie forderten, dass er eine Entschuldigung drucken lasse, gleich gross wie der falsche Titel. Ausserdem solle der Blick am Abend allgemein ein besseres Bild von Migranten zeichnen. Chefredaktor Röthlisberger akzeptierte diese Forderungen nicht und leugnete, dass es eine rassistische Berichterstattung beim Blick am Abend gebe.

Sie hätten, als Migrantinnen und Migranten, ihre Würde verteidigt, heisst es in einer Mitteilung der Autonomen Schule Zürich. Es ginge dabei auch um einen Protest gegen die rassistische Berichterstattung der Blick-Medien allgemein.