Demonstration

17 Personen nach unbewilligter Demonstration in Zürich festgenommen

Demonstranten hielten Polizei auf trab. (Symbolbild)

Demonstranten hielten Polizei auf trab. (Symbolbild)

Nach einer unbewilligten Demonstration gegen Grenzen, Krieg und Rassismus sind am Donnerstagabend in Zürich 17 Personen verhaftet worden - darunter vier Frauen und zwei Jugendliche.

Zur Kundgebung auf dem Stadelhoferplatz aufgerufen hatten linksautonome Kreise, wie die Stadtpolizei am Freitag mitteilte.

40 bis 50 Personen waren dem Aufruf in sozialen Medien gefolgt und hatten sich gegen 19.30 Uhr beim Stadelhoferplatz versammelt. Aus diesem Grund rückte die Polizei mit einem "entsprechenden Aufgebot" an, wie es in der Mitteilung heisst.

Die Polizei wollte lediglich eine stehende Kundgebung tolerieren. Da sich einige Demonstrierende nicht daran hielten, wurden sie eingekesselt.

Die 17 vorübergehend Festgenommenen werden wegen der Teilnahme an einer unbewilligten Demonstration verzeigt. Gegen sie wurde zudem eine Wegweisung ausgesprochen. Während die Polizei die Personen einkesselte, formierte sich auf der anderen Seite ein zweiter Demonstrationszug mit rund 80 bis 100 Personen.

Die Polizei liess diesen in Richtung Bellerivestrasse losziehen - "aus Gründen der Verhältnismässigkeit", wie sie schreibt. Zahlreiche Schaulustige, Passanten und Weihnachtsmarktbesucher hätten sich zu dieser Zeit in der Umgebung befunden.

Der Umzug bewegte sich schliesslich weiter via Falkenstrasse Richtung Zeltweg zum Central und über die Bahnhofstrasse zurück zum Bellevue. Von Sachbeschädigungen und Verletzten liegen gemäss Polizeiangaben keine Meldungen vor.

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