Oper
Das Zürcher Opernhaus wird für das Publikum günstiger

Andreas Homoki, der designierte Intendant des Opernhauses Zürich, sagt der Zeitung „Der Sonntag", wie er auf einem drohenden Loch an der Kasse und einem Rückgang der Sponsoren-Geldern reagieren wird.

Merken
Drucken
Teilen
Opernhaus

Opernhaus

Keystone

Unter anderem will Homoki neue Publikumsschichten ansprechen, dafür senkt er die Kartenpreise. Homoki dazu: « Ich möchte das Opernhaus Zürich noch mehr als bisher öffnen und für ein möglichst breites Publikum zugänglich machen. Zu den verschiedenen Massnahmen, die wir in diesem Bereich planen, gehört beispielsweise, dass wir zahlreiche Vorstellungen tendenziell in tieferen Preiskategorien als bisher anbieten werden.

In erster Linie werden die Karteneinnahmen zurückgehen, weil wir ca. 10 Prozent Vorstellungen weniger spielen werden als bisher. Dies kompensieren wir auf der anderen Seiten mit tieferen Kosten und optimierten Betriebsabläufen.» Das hohe künstlerische Niveau soll aber gehalten werden. Kein Angst hat er, dass die Sponsoren abspringen: «Erfreulicherweise haben unsere Gespräche mit den bisherigen Sponsoren gezeigt, dass der überwiegende Teil von ihnen sich dem Opernhaus nachhaltig verpflichtet fühlt. Wir werden ein neues Sponsoringkonzept einführen, worauf die bisherige Resonanz seitens der Sponsoren sehr positiv ist. So haben wir mit unseren beiden Partnern CS und UBS bereits mehrjährige Verträge im vollen bisherigen finanziellen Umfang abschliessen können.»