Zum Angebot gehören überdies Führungen durch die Sonderausstellung «Liniengeschichte(n) - Zürichs Tramlinien erzählen» sowie Präsentationen zu aktuellen Restaurationsprojekten. Am Sonntag sind Rundfahrten mit historischen Tramwagen vorgesehen. Der Eintritt ins Museum ist für einmal gratis.

2007 ist das Tram-Museum vom Depot Wartau in Höngg ins ehemalige Depot Burgwies in Zürich Riesbach gezügelt. Damit bekam der Verein Tram-Museum mehr Platz für seine immer grössere Flotte an restaurierten Trams. Zudem konnten Sonderausstellungen und Angebote für weitere Besuchergruppen realisiert werden, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt.

Neue historische Trams

Ergänzt wurde der Bestand an historischen Trams mit erst kürzlich ausrangierten Fahrzeugen «Karpfen» und «Mirage». Damit könne nun ein grosses Stück Zürcher Tramgeschichte gezeigt werden, schreibt der Verein.

Das Museum solle sich in Zukunft aber weiter bewegen. Zum Zürcher ÖV gehörten schliesslich nicht nur Trams, sondern auch Busse. Zudem stehe in den Räumlichkeiten des Museums noch eine eingepackte alte Polybahn.

Das Tram-Museum zählt jährlich weit über 10'000 Besucher. Trotzdem fehlen dem Verein jedes Jahr rund 60'000 Franken zur Deckung der laufenden Betriebskosten. Ein neues Gönnerkonzept soll deshalb mehr Mittel in die Kasse bringen.