Zürich
Das Unispital Zürich betreibt neu vier Betten in Sterbehospiz Lighthouse

Ab dem 1. Juli betreibt das Universitätsspital Zürich im Sterbehospiz Lighthouse vier akutsomatische Palliative-Care-Betten. Die beiden Institutionen haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und ein Betriebskonzept erarbeitet.

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Die Universität Zürich betreut vier Betten im Sterbehospiz Lighthouse (Symbolbild)

Die Universität Zürich betreut vier Betten im Sterbehospiz Lighthouse (Symbolbild)

Keystone

Das Konzept sieht vor, dass das USZ die Gesamtverantwortung für die vier zusätzlichen Betten trägt und die medizinische Versorgung gewährleistet, wie das USZ am Donnerstag mitteilte. Das Zürcher Lighthouse (ZLH) stellt die nötige Infrastruktur zur Verfügung und erbringt die Leistungen in Pflege und Hotellerie.

Das Kompetenzzentrum Palliative Care am USZ für Menschen mit unheilbaren, fortgeschrittenen Erkrankungen kann dank dieser Kooperation die Zahl der Betten von acht auf zwölf erhöhen. Das Kompetenzzentrum war Anfang 2012 eingeweiht worden und soll bis auf 20 stationäre akutsomatische Betten ausgebaut werden.

Ein erster Schritt in diese Richtung sei nun die engere Zusammenarbeit mit dem ZLH, heisst es weiter. Eine Kooperation mit dem ZLH besteht bereits seit 2008 und umfasste bisher vor allem die medizinische Versorgung der Bewohnerinnen und Bewohner des Hospizes.

Die für den Betrieb der zusätzlichen Betten nötige Spitalbewilligung liege bereits vor. Die Ausweitung des bestehenden Leistungsauftrags für das USZ durch den Regierungsrat sei ebenfalls erfolgt. (sda)