Zürich

Das steckt hinter den Filmaufnahmen, die den Polizeieinsatz auslösten

(Symbolbild)

Am Samstag kurz vor 16 Uhr ging bei der Polizei die Meldung ein, dass drei maskierte Männer in ein Restaurant an der Bederstrasse gestürmt seien.

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Am Samstag riefen Passanten die Polizei an, weil mehrere maskierte Männer ein Restaurant an der Bederstrasse im Kreis 2 stürmten. Es stellte sich als inszenierten Dreh heraus: Der Rapper Okann drehte lediglich ein Videoclip zu seinem neuen Song.

Die Polizei rückte am Samstag gegen 16 Uhr in Vollmontur mit vier Polizeiwagen und Polizeihund aus. Sie fanden jedoch lediglich drei Fake-Räuber vor. Es handelte sich dabei um den Rapper Okann aus Weinfelden TG, wie 20 Minuten schreibt. In der inszenierten Raubüberfall-Szene klaute der Rapper ein Dürüm.

Okann bedauert gegenüber 20 Minuten den Vorfall: «Ich will nicht mit Skandalen auffallen, sondern mit meiner Musik.» Eine Erlaubnis hatte der Musiker im Vorfeld jedoch nicht eingeholt, «wir haben gedacht, wenn wir die Szenen in einem Laden drehen, sei das kein Problem». Die Ladenbesitzer waren eingeweiht und auch die meisten Passanten wussten Bescheid, so Okann.

Einen der «Mittäter» nahm die Polizei laut 20 Minuten trotzdem mit, denn er hatte eine Imitationswaffe bei sich, die in der Schweiz verboten ist. Der vermeintliche Überfall hätte böse enden können. Die Polizei weist einmal mehr daraufhin, dass solche Waffen auch für Sicherheitskräfte auf den ersten Blick kaum von echten Waffen zu unterscheiden sind.

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