Weiningen
Das Schulzimmer verwandelt sich in eine Redaktion

Während ihrer Projektwoche lancieren die Primarschüler im Schulhaus Schlüechti eine eigene Zeitung.

Christian Murer
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Projektwoche Schule Schlüechti
12 Bilder
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Das Restaurant «Primawei» lädt zum Essen.
Nach zwei Stunden ist der Schmuckladen leergekauft.
Sogar die hauseigene Bäckerei gibt es.
Ryan Bosshard, 10 «Lesen und schreiben bereiten mir viel Spass. Ich bin halt eine Wundernase und will wissen, was um mich herum alles so läuft. Darum habe ich mich für die Zeitungsgruppe angemeldet.»
Ray Hubler, 10 «Ich wählte die Projektgruppe Zeitung, weil ich gerne fotografiere und schreibe. Dennoch ist Journalist nicht unbedingt mein Traumberuf, sondern Astronaut.»
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Alessia Jungen, 11 «Über das Zeitungsmachen weiss ich noch nicht so viel. Deshalb nahm es mich Wunder, was alles so passiert. Die Interviews machten mir recht viel Freude.»
Ramona Bernhard, 12 «Ich lese mega gerne und fotografiere auch gerne. Ich finde es lustig, hinter die Kulissen zu schauen und dann darüber mit Text und Bild zu berichten.»
Gian Seiler, 8 «Lesen, schreiben und fötele finde ich cool. Darum habe ich mich für die Zeitungsgruppe angemeldet. Bis jetzt hat eigentlich alles recht viel Spass gemacht.»
Emanuele D’Elia, 10 «Ich habe den Plausch, Menschen zu beobachten und Leute zu interviewen. Ich schreibe selber auch Fantasiegeschichten. Das Thema der Projektwoche finde ich super.»

Projektwoche Schule Schlüechti

Christian Murer

Im Schulzimmer von Sechstklasslehrerin Manuela Menghetti herrscht hektischer Redaktionsbetrieb. Die 19 Primarschülerinnen und -schüler schwärmen mit Notizblock und Kamera aus. Ihr Einsatzgebiet ist das eigene Schulhaus, das sich im Rahmen dieser Projektwoche in die Schlüechti-Stadt verwandelt und verschiedene Ateliers beherbergt. Die Schüler der Zeitungsgruppe schauen bei allen vorbei. Dabei entstehen Reportagen über das Schmuckatelier und den Sportclub in der Turnhalle, aber ebenso über das sehr gut frequentierte Restaurant «Primawei». Natürlich besuchen die Zeitungsmacher auch den Beauty-Salon, die Nationale Schlüechti-Bank und -Post, das Bauamt, die Bäckerei sowie das Kunstmuseum.

Zurück im Schulzimmer, tippen die jungen Journalistinnen und Journalisten auf dem Laptop ihre Artikel, drucken sie aus, geben sie den Lehrerinnen zum Korrigieren, laden die Bilder herunter, erstellen Zeichnungen und gestalten so die «NSZ Neue Schlüechti Zeitung». Auch das Online-Tagebuch muss noch geschrieben werden. NSZ-Chefredaktorin Caroline Boller ist zwischen den Schulbänken gefordert. «Gewöhnliches Unterrichten ist weit weniger streng als dieser Job», sagt die Lehrerin und schmunzelt. Denn anderntags soll die NSZ ja druckfrisch herauskommen.