Sozialwerk
Das Pfuusbus-Team und seine Bewohner sagen Danke

Den Pfuusbus am Albisgüetli gibt es seit 14 Jahren. Unermüdlich setzt sich das Team der Sozialwerke Pfarrer Sieber für Menschen ein, die Hilfe brauchen. Deshalb bedankt sich das Pfuusbus-Team nun bei seinen Spendern mittels einer Videobotschaft.

Lina Giusto
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5000 Menschen insgesamt betreuen die Sozialwerke Pfarrer Sieber jährlich. Dies dank dem unermüdlichen Einsatz freiwilliger Helfer. Insgesamt spendeten sie über 5384 Stunden ihrer freien Zeit für die Betreuung und Unterstützung von Obdachlosen oder Menschen in Notsituationen.

Deshalb bedankt sich das Team und die Pfuusbus-Bewohner mit einem Video bei allen Spendern und Unterstützern. Denn der Pfuusbus ist für viele Hilfesuchende ein "familiärer Ersatz", sagt ein Bewohner zu Beginn des Kurzfilms. Mehr noch wird der Zuschauer zu einem Besuch im Pfuusbus aufgefordert - denn die Atmosphäre sei wie die Menschen hier locker.

Augenschein im Pfuusbus
20 Bilder
«Party, kiffen, Koks, Frauen, Scheidung, RAV, Sozialamt, Strasse.» Doch Ridvan ist überzeugt, dass er wieder einen Weg aus der Misere findet.
Rinaldo, einst Inhaber eines Gipsergeschäfts, lebt seit Jahren immer mal wieder auf Zürichs Strassen.
Monika Christen, einst bei einer renommierten Privatbank, ist seit drei Jahren Pfuusbus-Leiterin.
Der Pfuusbus in Zürich Albisgüetli bietet vom November bis April Obdachlosen eine Möglichkeit, gratis in der Wärme zu übernachten. Im Bild: Bekim beim Abendessen.
Augenschein im Pfuusbus
Augenschein im Pfuusbus
Augenschein im Pfuusbus. Im Bild: Bekim und Rinaldo beim Abendessen.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus.
Augenschein im Pfuusbus

Augenschein im Pfuusbus

Insgesamt verzeichnet der Pfuusbus im Winterhalbjahr 2016/2017 bereits 3873 Übernachtungen. Im Sattelschlepper mit dem pinken Vorzelt stehen insgesamt 40 Schlafplätze zur Verfügung - 15 im Bus selber, 25 auf Matratzen im beheizten Vorzelt. Geöffnet haben die Schlafbereiche von 17 bis 9 Uhr. Am Abend kochen Freiwillige für die Übernachtungsgäste eine warme Mahlzeit.

Im Winter suchen pro Nacht rund 30 Personen einen Unterschlupf im Pfuusbus. Und die Zahl der Übernachtungen steigt, wie sich zeigt, Jahr für Jahr an. Während in diesem Winter bereits knapp 4000 Übernachtungen gemeldet werden, waren es im Vorjahr noch 3800. Damit dieser Betrieb funktioniert, sind rund 100 freiwillige Helfer für die Sozialwerke Pfarrer Sieber im Einsatz.