Im Löwenbräu-Kunst-Areal in der Stadt Zürich soll künftig unter anderem ein Restaurant mehr Besucherinnen und Besucher anziehen. Die Neupositionierung für «eine stärkere Wahrnehmung» soll im Frühling 2019 abgeschlossen sein. Neben mehr Besucherinnen und Besuchern will die Löwenbräu-Kunst AG auch neue Besucherkreise ansprechen, wie es in einer Mitteilung vom Freitag heisst.

Neben einer einheitlichen Dachmarke sollen auch architektonische Massnahmen für eine stärkere Wahrnehmung des Gebäudekomplexes sorgen. Geschaffen werden ein zentraler Eingangsbereich sowie ein Gastroangebot auf dem Areal mit einem Aussenbereich an der Limmatstrasse.
Der Innenhof wird vermehrt für Anlässe und Veranstaltungen genutzt. Zudem wird ein Galerie-Sharing-Konzept eingeführt, das kleinen und jungen Galerien preisgünstigen Ausstellungsraum bietet. Weiter gibt es mit der Direktion Kultur und Soziales des Migros-Genossenschaftsbundes eine neue Mieterin auf dem Areal.

Kunstmarkt verändert sich

Mit der Neupositionierung nach sechsjährigem Betrieb soll den veränderten Rahmenbedingungen des Kunstmarktes und der Kunststadt Zürich Rechnung getragen werden, wie es in der Mitteilung weiter heisst. 2011 hatten die Stadt Zürich, die Kunsthalle Zürich und der Migros-Genossenschafts-Bund die Löwenbräu-Kunst AG gegründet, um das Löwenbräu-Areal langfristig für den Kunstbetrieb zu sichern. Das Löwenbräu-Kunst-Areal beherbergte bislang nicht-kommerzielle Institutionen und private Galerien.