Zürich
Das geplante Cafè im Amtshaus hat eine weitere Hürde gemeistert

Die geplante Café-Bar beim Zürcher Amtshaus Helvetiaplatz ist einen Schritt weiter: Gegen den Beschluss des Gemeinderates ist kein Referendum eingegangen. Die Frist ist ungenutzt abgelaufen, wie dem "Tagblatt" vom Mittwoch zu entnehmen ist.

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Hier soll ein Boulevard-Cafè entstehen.

Hier soll ein Boulevard-Cafè entstehen.

zvg/Stadt Zürich

Die Stadt will im Erdgeschoss des Amtshauses eine Café-Bar mit rund 30 Innen- und 50 Aussenplätzen bauen. Der Stadtrat erfüllt damit ein Postulat des Gemeinderates, der 2013 eine Aufwertung des Helvetiaplatzes gewünscht hatte

Die AL und zwei Grüne sprachen sich bei der Gemeinderatsdebatte Anfang Oktober noch dagegen aus. Sie argumentierten, es brauche an diesem Ort kein Café. Es sei zudem eine Illusion, dass der Platz mit der Erdgeschoss-Nutzung schöner werde.

Neben dem Einbau eines Cafés wird das Amtshaus grundlegend saniert, zudem soll die Tiefgarage teilweise öffentlich werden. Die Arbeiten dürften Anfang 2019 abgeschlossen sein. Mitte 2019 soll das Café dann seine Türen öffnen.