Embrach

Das gabs noch nie: Frosch-Invasion zwingt Zürcher Fussballer zu Spielabbruch

Kein Einzelkämpfer: Dieser Frosch hüpfte mit tausenden Kollegen

Kein Einzelkämpfer: Dieser Frosch hüpfte mit tausenden Kollegen

Die Seniorenpartie zwischen Embrach und Räterschen schafft es im Normalfall nicht in die Schlagzeilen. Aber es ist auch nicht der Normalfall, dass ein Fussballplatz von tausenden Fröschen heimgesucht wird …

Immer wenn wir glauben, schon alles gesehen zu haben, überrascht uns König Fussball von Neuem. Oder hast du schon einmal davon gehört, dass ein Spiel wegen tausender Frösche abgebrochen werden muss?

Tatsächlich hat sich genau dies am Freitagabend ereignet, beim Seniorenspiel zwischen dem FC Embrach und dem FC Räterschen. «Schon in der ersten Halbzeit hat der Linienrichter ein paar Frösche am Spielfeldrand gesehen», erzählt Martin Huber, Mittelfeldspieler des FC Räterschen. Es scheint, als habe es sich dabei um Späher gehandelt.

Kein Einzelkämpfer: Dieser Frosch hüpfte mit tausenden Kollegen

Kein Einzelkämpfer: Dieser Frosch hüpfte mit tausenden Kollegen

«Wirklich der ganze Platz war voller Frösche!»

Denn als die beiden Mannschaften das Spiel nach der Pause wieder aufnehmen wollen, haben Frösche den Rasen eingenommen. «Es waren Tausende. Wirklich der ganze Platz war voller Frösche!», so Huber. Die 22 Spieler sind sich einig: So kann es nicht weitergehen. Bei jedem Schritt müssen die Akteure aufpassen, nicht auf ein Tier zu treten.

Dennoch pfeift der Schiedsrichter das Spiel wieder an. Es dauert nur einen Augenblick, da kommt es auch schon zu ersten Kontakten zwischen Stollenschuhen und Amphibien. Nun sieht auch der Unparteiische ein, dass ein Weiterspielen zum Schutz der Tiere zwecklos ist und bricht das Spiel ab.

Der Fussballplatz des FC Embrach liegt unmittelbar neben einem Waldstück und die Gegend ist bekannt für ihren Froschreichtum. «Die Embracher sagten uns, dass auch sie noch nie solch eine Invasion erlebt hätten», schildert der Räterscher Huber.

PS: Ein Video des Vorfalls gibt es nicht: Weil Fussballer – ausser früher angeblich Kubilay Türkyilmaz zumindest im Training – das Handy nicht im Sack haben während des Spiels, weil die Zuschauerzahl sich wie bei Seniorenspielen üblich im Rahmen hielt und vor allem, weil nach dem Abbruch sofort das Licht gelöscht wurde, um nicht noch mehr Frösche anzulocken.

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