Der Zürcher Stadtrat Andres Türler entzündete darauf, musikalisch von den Zürcher Sängerknaben begleitet, die acht Meter hohe Friedenslicht-Feuerskulptur, das Symbol der Bewegung in der Schweiz. Anschliessend gaben Tausende das Licht von Hand zu Hand untereinander weiter. Später reiste das Friedenslicht zum 20. Mal sternförmig an rund 200 Stützpunkte in der Schweiz, wo am Abend Friedenslicht-Feiern und -Andachten stattfinden.

Die Aktion Friedenslicht wurde 1986 vom Österreichischen Rundfunk ORF initiiert. Dieses Jahr reiste das Licht von der Geburtsgrotte in Bethlehem in rund 30 Länder Europas und nach Übersee. Der konfessionell neutrale Weihnachtsbrauch will Menschen motivieren, einen einfachen Beitrag zu leisten für Dialog und Frieden und anderen Menschen Freude und Herzlichkeit zu schenken.