Zürich

Das Flughafen-Parkhaus muss eine Extra-Runde drehen

Das Bundesgericht hat die Sache ans Uvek zurückgewiesen.

Das Bundesgericht hat die Sache ans Uvek zurückgewiesen.

Das Bundesgericht hebt die Plangenehmigung für das Parkhaus P10. Die Umweltverträglichkeitsprüfung ist schon etwas alt.

Urteil Parkplätze abseits des Geländes des Flughafens Zürich müssen bei der Planung des Parkhauses P10 in der Umweltverträglichkeitsprüfung mitberücksichtigt werden, wenn die Betreiberfirmen eine Infrastruktur auf dem Flughafen haben. Dies hat das Bundesgericht entschieden.

Die Lausanner Richter haben in einem gestern veröffentlichten Urteil eine Beschwerde des Verkehrs-Clubs der Schweiz (VCS) gutgeheissen. Die Plangenehmigung des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (Uvek) für das geplante Parkhaus P10 mit rund 3000 Parkplätzen ist damit aufgehoben worden.

Das Bundesgericht hat die Sache ans Uvek zurückgewiesen. Dieses muss abklären, ob die Umweltverträglichkeitsprüfung für das vorliegende Projekt überhaupt noch aktuell ist. Sie wurde vor 2012 erstellt. Die seitherige Entwicklung der ausserhalb des Flughafenperimeters liegenden Parkierungsanlagen sei im damaligen Prüfbericht nicht berücksichtigt worden.
Entgegen der Ansicht des VCS müssen die übrigen sogenannten Off-Airport-Parkplätze von Betreibern, die am Flughafen keinen Schalter oder Umschlagplatz haben, aber nicht bei der Umweltverträglichkeitsprüfung berücksichtigt werden, schreibt das Bundesgericht. Diese Parkplätze stünden nicht in einer derart engen Verbindung zum Flughafen, als dass sie zur Flughafenanlage gerechnet werden könnten. (sda)

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