Im internationalen Wettbewerb zeichnete die Jury gleich zwei Filmemacherinnen aus: Die in Kuweit geborene Palästinenserin Basma Alsharif für "Deep Sleep" und die Schottin Sam Firth für "Stay the Same", wie die Veranstalter mitteilten.

Die französische Produktion "Deep Sleep" wird als hypnotisierende "pan-geografische Reise" bezeichnet. Der Film erfrische "durch ein Ineinanderweben von Architektur, Tieren, Hitze, Farben, Geschichte und Gegenwart", schreibt die Jury. Zudem lasse er Raum für Geheimnisse.

Für "Stay the Same" ging die Filmemacherin ein Jahr lang jeden Tag um die gleiche Uhrzeit zum gleichen Ort und filmte sich dort. "Die Veränderungen in der Natur und die Veränderungen im Gesicht ermöglichen es uns, aus dem Bild hinaus und wieder hinein zu schweifen, ohne den Ort zu verlassen", schreibt die Jury zu dem prämierten Film.

Lukas Gut gewinnt Schweizer Wettbewerb

Mit einer lobenden Erwähnung honorierte die Jury die Arbeit von Andrea Piccardo: Das Wiederauffinden und Zugänglichmachen von experimentellen Filmwerken.

Den ersten Preis des Schweizer Wettbewerbs erhielt Lukas Gut für "Dislocated". Der Film zeichnet sich gemäss Jury durch eine konsequente Suche nach dem experimentellen Ausloten formaler Möglichkeiten in der Filmsprache aus. Eine lobende Erwähnung der Jury erhielt Benny Jaberg für "The Green Serpent". (sda)