Zürich
Das Experiment mit weniger Lehrern pro Klasse verlief positiv

Weniger Lehrer pro Klasse - dieses Ziel verfolgt die Zürcher Bildungsdirektion mit dem Schulversuch „Fokus starke Lernbeziehungen". Das erst Fazit fällt gemäss Bildungsdirektorin Regine Aeppli (SP) positiv aus.

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Weniger Lehrer pro Klasse führten in Zürich zu einer Entlastung (Symbolbild).

Weniger Lehrer pro Klasse führten in Zürich zu einer Entlastung (Symbolbild).

Keystone

Die Lehrer würden entlastet und in die Klassen kämen mehr Ruhe und Konzentration.

Seit knapp einem Jahr nehmen rund 60 Klassen an diesem Schulversuch teil, bei dem die Zahl der Lehrerinnen und Lehrer pro Klasse wenn möglich auf zwei beschränkt wird. Die Lehrer unterrichten dabei im Team oder in Halbklassen.

Wie Aeppli am Freitag vor den Medien sagte, habe sich die Organisation des Stundenplans in diesen Klassen vereinfacht, die Lehrer würden von Koordinationsaufgaben und Absprachen entlastet und hätten mehr Zeit für den Unterricht.

Eine grosse Veränderung bringt der Versuch allerdings für die Heilpädagogen und die Lehrpersonen für Deutsch als Zweitsprache mit sich: Weil die Zahl der Lehrpersonen pro Klasse beschränkt ist, arbeiten sie nicht mehr direkt mit den Schülern. Sie haben nur noch eine beratende Tätigkeit, indem sie die Lehrer unterstützen. Das sei eine Herausforderung. (sda)