Mit den Nachträgen zum Budget 2019 der Stadt Zürich verschlechtert sich der Gewinn um 5,7 Millionen Franken: Der Stadtrat geht neu von einem Plus von 34,7 Millionen Franken aus.

Insgesamt hat der Stadtrat mit dem sogenannten Novemberbrief Nachträge in der Höhe von zusätzlich 36,5 Millionen Franken beschlossen, wie es in einer Mitteilung von Mittwoch heisst.

Davon belasten 5,7 Millionen Franken die Erfolgsrechnung, 30,8 Millionen Franken die Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens. Der Gesamtaufwand beträgt neu 8,753 Milliarden Franken.

In der Erfolgsrechnung kommt es vor allem in zwei Bereichen zu Mehrausgaben: Die vorgezogene Beschaffung eines Lizenzbündels der stadtweiten Standardsoftware für Personalmanagement führt zu Mehrausgaben von 2,6 Millionen Franken.

Weiter hat die Gesundheitsdirektion die Normdefizite für nicht beauftragte ambulante Leistungserbringer wie private Spitex-Organisationen und freiberufliche Pflegefachpersonen gegenüber dem Vorjahr deutlich höher festgelegt. Insgesamt entstehen Mehrausgaben von 3,2 Millionen Franken.

Mehr Geld für Eishockey-Arena

In der Investitionsrechnung des Verwaltungsvermögens schlägt aufgrund des Projektfortschritts der höhere Bedarf für das städtische Darlehen an die ZSC Lions Arena Immobilien AG für die Eishockey- und Sport-Arena mit 5 Millionen Franken zu Buche.

Später als geplant wird das Baurecht für die gemeinnützige Wohnsiedlung an der Obsthaldenstrasse erteilt. Dadurch verschiebt sich die Übertragung vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen, was zu Mehrausgaben von 11 Millionen Franken führt.

Mehrausgaben entstehen zudem durch das verzögerte Aufstocken der Beteiligung der Stadt Zürich an der ZAV Recycling AG (3,5 Millionen Franken) sowie durch Übernahme der Vermögenswerte der Rolf Bossard AG aufgrund der Eingliederung (10,9 Millionen Franken).

Das sistierte Projekt "Bediente Recycling-Infrastruktur (RIS) ausserhalb Hagenholz" führt zu Minderausgaben von 2,3 Millionen Franken.