Winterthur
Das Amt des «Winti Rangers» stösst auf grosses Interesse

Weil die Stadt Winterthur beim Forstbetrieb sparen muss, sucht sie Freiwillige für die Waldpflege - und dies mit Erfolg. 99 Interessierte haben sich als potenzielle "Winti Ranger" zur Verfügung gestellt, wie es heute beim Forstamt auf Anfrage hiess.

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Über hundert Bewerber wollen "Winti-Ranger" werden. (Symbolbild)

Über hundert Bewerber wollen "Winti-Ranger" werden. (Symbolbild)

Katja Schlegel

Noch in dieser Woche soll eine erste Informationsveranstaltung stattfinden. Die Zahl jener, die dann wirklich zum Dienst im Wald antreten werden, dürfte voraussichtlich noch deutlich sinken - dennoch ist Stadtforstmeister Beat Kunz sehr zufrieden. Man merke, dass sich viele Leute für den Wald interessierten.

Das Projekt "Winti Ranger" ist eine Folge der Sparmassnahmen. Die Forstbetriebe müssen im laufenden Jahr etwa eine halbe Million Franken sparen.

Viele Arbeiten können nicht mehr im gewünschten Umfang erledigt werden. Beispiele sind der Unterhalt von Biotopen und Feuerstellen, Waldrandpflege und das Aufstellen von Amphibienschutzzäunen. Hier sollen die "Winti Ranger" zum Einsatz kommen.
Vier Schulungstage für die Freiwilligen

Die Freiwilligen werden von der Stadt mit wetterfester Kleidung ausgerüstet und erhalten eine Ausbildung in Waldbewirtschaftung, Ökologie und Tierkunde. Vorgesehen sind vier Schulungstage.

Gefährlich werden soll die Freiwilligenarbeit allerdings nicht: Anspruchsvolle Aufgaben wie etwa das Fällen von Bäumen bleibt auch in Zukunft den Forstangestellten vorbehalten. (sda)