Vertraut gemacht werden die sechs Mitglieder einer afghanischen Luftfracht-Einheit mit der "risikogerechten Beurteilung" von Luftfracht-Papieren und dem "zielgerichteten Vorgehen" bei der Kontrolle von Luftfracht-Sendungen. Dies teilte die Eidgenössische Zollverwaltung am Montag mit.

Organisiert wurde der Workshop vom United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC) und der Weltzollorganisation (WCO). Ausgebildet werden die Afghanen von Schweizer Experten der Zollstelle Zürich Flughafen in Zusammenarbeit mit Trainern der Border Force United Kingdom und der WCO.

Geübt werde praxisorientiert die Identifikation von risikobehafteten Sendungen. Bei den Kontrollen der Flugzeuge und der Frachtsendungen würden Planung, Vorbereitung und die zielgerichtete, effiziente Durchführung geschult, heisst es in der Mitteilung.

Afghanistan ist einer der grössten Opium-Produzenten der Welt. Das daraus produzierte Heroin gelangt auch in die illegalen Märkte in Europa. Als Gastgeber des Trainings will die Eidgenössische Zollverwaltung einen Beitrag zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels und der organisierten Kriminalität leisten.