Für das gute Ergebnis führt Stadtwerk Winterthur in einer Mitteilung vom Montag verschiedene Gründe an: So konnten unter anderem Rückstellungen zugunsten der städtischen Pensionskasse zum Teil wieder aufgelöst werden. Zudem fielen bei der Kehrichtverwertungsanlage einerseits die Unterhaltskosten geringer aus, andererseits konnte sie ausserordentlich viel Abfall verwerten.

Einen erheblichen Anteil am grossen Plus steuerte der Geschäftsabschluss des Bereichs Gasverkauf bei (plus 8 Millionen Franken). Auch die trockene Witterung wirkte sich unter dem Strich positiv aus – Stadtwerk Winterthur konnte im Jahr 2017 mehr Wasser an die Vertragsgemeinden absetzen.

Der Eigenfinanzierungsgrad lag Ende 2017 über 70 Prozent. Das sei eine gute Basis, da in den kommenden Jahren grosse Investitionen anstünden, heisst es in der Mitteilung. So wird der Bau einer zusätzlichen Reinigungsstufe für Mikroverunreinigungen bei der Abwasserreinigungsanlage zu Buche schlagen. In der Kehrichtverwertungsanlage muss die Verbrennungslinie 2 altersbedingt ersetzt werden.