Zürich
Dank Spitalkooperation: Triemli erhält zwei neue Bestrahlungsgeräte

Der Zürcher Stadtrat hat 13,6 Millionen Franken als gebundene Ausgabe für zwei neue Linearbeschleuniger bewilligt. Sie ersetzen die in die Jahre gekommenen Bestrahlungsgeräte am Stadtspital Triemli (STZ), die zwischen März 2007 und April 2008 installiert wurden.

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Die Bestrahlungsgeräte im Stadtspital Triemli werden ersetzt. (Archivbild)

Die Bestrahlungsgeräte im Stadtspital Triemli werden ersetzt. (Archivbild)

KEYSTONE/LAURENT GILLIERON

Der Geräteersatz soll in zwei Etappen erfolgen, wie der Stadtrat am Mittwoch mitteilte. Der erste Linearbeschleuniger, der ab Januar 2017 eingebaut wird, nimmt seinen Betrieb am 1. Juli 2017 auf.

Danach wird das zweite Gerät ersetzt. So ist grundsätzlich immer eines der modernen Bestrahlungsgeräte für Tumorpatienten in Betrieb, bis ab Ende 2018 beide im Einsatz stehen.

Dank der am Dienstag bekanntgewordenen Kooperation im Bereich der Radio-Onkologie zwischen dem STZ und dem Universitätsspital Zürich (USZ) sollte es zu keinen Engpässen kommen: Das STZ kann während des Austauschs auf die Infrastruktur des USZ zurückgreifen. Im Gegenzug kann dann das USZ die Infrastruktur des STZ nutzen, wenn bei ihnen der baldige Austausch der Linearbeschleuniger ansteht.

Dank dieser Zusammenarbeit kann das STZ auf den Bau eines Rochadebunkers für die Bestrahlungsgeräte verzichten. Insgesamt können so Kosten von 6 Millionen Franken gespart werden.