Das sagte Steiner am Montag gegenüber dem Privatradiosender Radio 1. Das überparteiliche Komitee schreibt in der mehrseitigen Broschüre, die am Montag in zahlreiche Haushalte verteilt wurde, "Silvia Steiner darf auf keinen Fall Regierungsrätin werden". Ihre Biografie sei getrübt. Zudem trete unter einer dünnen Kruste immer wieder Rechtskatholizismus Churer Prägung hervor.

Steiner zeigte sich ob der Anwürfe "schockiert und entsetzt". Das Ganze sei eine Schmierenkampagne, inhaltlich falsch und ehrverletzend. Sie gehe davon aus, dass ihr die Kampagne im Wahlkampf "massiv schade".

Laut Steiners Partei, der CVP, zeugt das Pamphlet von einem schlechten Demokrativerständnis. Es würden tatsachenwidrige und ehrverletzende Behauptungen verbreitet. Diese Art des politischen Disputs verurteile man aufs Schärfste. Am Dienstagnachmittag will die CVP eine Medienkonferenz zum Thema abhalten.