Coronavirus
Ungedeckte Kosten: Mehr Hilfsgelder für Zürcher Spitäler

Die Behandlungskosten von Covid-Erkrankten sind im vergangenen Jahr unzureichend abgedeckt worden. Der Kanton Zürich will nun mit weiteren 18,1 Millionen Franken die Kosten der Spitäler in der vierten Pandemie-Welle decken.

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Die Pandemie hinterliess einen Berg ungedeckter Kosten in den Zürcher Spitälern. (Symbolbild)

Die Pandemie hinterliess einen Berg ungedeckter Kosten in den Zürcher Spitälern. (Symbolbild)

Alex Spichale

Der Kanton Zürich bezahlt den Zürcher Spitälern insgesamt bis zu 18,1 Millionen Franken. Damit sollen laut dem Regierungsrat Zusatzkosten der vierten Covid-Pandemie-Welle gedeckt werden. Denn die Pandemie beschwert den Spitälern nicht nur Arbeit, sondern auch ungedeckte Kosten in Millionenhöhe.

Damit sollen die Tarif-Unterdeckung von Covid-Behandlungen sowie gemeinwirtschaftliche Aufwendungen für den Zeitraum vom 20. August bis 31. Oktober 2021 abgegolten werden. Die Zahlen aus dem vergangen Jahr zeigen laut Mitteilung, dass die Tarife, welche die Spitäler erhalten, die Behandlungskosten von Covid-Patienten und nur unzureichend abdecken.

Zu den gemeinwirtschaftlichen Leistungen, welche zur Bewältigung der Pandemie nötig sind, zählen unter anderem die laufenden Anpassungen von spitalinternen Kapazitäten und Prozessen an die jeweilige Situation. (sda/ld.)

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