Coronavirus
Impfoffensive: Verwendung der zusätzlichen Bundesgelder ist im Kanton Zürich noch unklar

Im Kanton Zürich gibt es bereits vier Impfmobile und ein Impftram. Daher fehlt bisher noch die Antwort der Regierung, was mit den neuen Zuschüssen anlässlich der Impfoffensive passieren soll.

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Seit einem Monat ist das Impftram unterwegs - Impfbusse bereits seit dem 21. August. (Symbolbild)

Seit einem Monat ist das Impftram unterwegs - Impfbusse bereits seit dem 21. August. (Symbolbild)

Keystone

Fast 100 Millionen Franken will der Bund den Kantonen zufliessen lassen, damit diese weitere Impfangebote schaffen. Im Kanton Zürich ist noch unklar, was mit dem Geld gemacht würde. Die Regierung prüft nun die Möglichkeiten.

«Wir haben schon vier Impfmobile und ein Impftram», sagte Regierungssprecher Andreas Melchior am Donnerstag gegenüber dem «Regionaljournal Zürich-Schaffhausen» von SRF 1. Was mit dem Geld des Bundes gemacht würde, ist deshalb offen. Die Regierung werde nun die Möglichkeiten analysieren und dann entscheiden.

Im Kanton Zürich sind aktuell 76 Prozent der über 12-jährigen Einwohnerinnen und Einwohner mindestens einmal geimpft. Die gesamtschweizerische Quote liegt bei 65 Prozent. Zürich habe also schon eine gute Quote, sagte Melchior weiter. Der Kanton setze aber natürlich alles daran, diese weiter zu verbessern.

80 Impfungen pro Tag in Bus und Tram

Seit 21. August kurven vier Impfbusse durch den Kanton. Vor einem Monat kam noch das Stadtzürcher Impftram dazu. In diesen fünf mobilen Impf-Angeboten wurden bisher gegen 15'000 Personen geimpft, das sind rund 2000 pro Woche.

Pro Tag lassen sich also im Schnitt 80 Personen in einem der Busse oder im Tram impfen. Diese mobilen Impfangebote werden gemäss Angaben des Kantons sehr geschätzt und tragen substantiell zur Steigerung der Impfquote bei. (sda)

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