Coronavirus
Befristete Maskentragpflicht an Zürcher Schulen bei Covid-Infektionsfällen

Der Zürcher Regierungsrat hat die Schutzkonzepte an Zürcher Schulen neu definiert. Künftig soll eine Maskentragpflicht an Schulen ausgesprochen werden, wenn eine Covid-Infektion in einer Klasse auftritt.

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Klassen, die regelmässig getestet werden, müssen nicht mehr in eine Klassenquarantäne. (Symbolbild)

Klassen, die regelmässig getestet werden, müssen nicht mehr in eine Klassenquarantäne. (Symbolbild)

Arthur Gamsa

Die Zürcher Schulen sollen eine zeitliche befristete Maskentragpflicht für Schülerinnen und Schüler anordnen können, wenn Infektionsfälle auftreten. Zudem werden Klassen, die an repetitiven Tests teilnehmen, von der Klassenquarantäne befreit.

Der Zürcher Regierungsrat hat die Anforderungen an die Schutzkonzepte neu definiert, wie er am Freitag mitteilte. Ziel sei dabei, dass der Schulbetrieb auch im Winterhalbjahr möglichst uneingeschränkt stattfinden könne.

Maskentragpflicht auch in der Volksschule

Deshalb hat der Regierungsrat im Weiteren beschlossen, in der Volksschule in Innenräumen eine Maskentragpflicht für sämtliche Lehr- und Betreuungspersonen sowie das Schulpersonal einzuführen.

In den Schulen der Sekundarstufe II sind grundsätzlich alle Personen - auch die Schülerinnen und Schüler - zum Tragen einer Maske verpflichtet. Wer über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügt oder an wöchentlichen repetitiven Tests teilnimmt, kann von der Maskentragpflicht befreit werden. Die neuen Regelungen gelten ab dem 4. Oktober. Sie sind vorerst bis 24. Januar 2022 befristet. (sda)

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